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"Los! Wir müssen hinter dem her, sonst finden wir den nie wieder!" Claudia zupfte den immer noch lächelnden Clemens am Arm. "Hör auf zu grinsen! Komm jetzt!"
Clemens schüttelte den Kopf. "Quatsch! Willst du dem Kerl hinterher rennen? Hast du gesehen, wie voll der ist? Schwachsinn! Ich weiß, wie das endet: Irgendwo kippt der Alte um und wir müssen den dann nach Hause schleifen! Darauf habe ich keinen Bock, echt nicht! Dicke Männer durch die Gegend schleppen, das ist nämlich ätzend, echt! Weißt du, wie schwer so ein ausgewachsener Mann ist? Mindestens zweihundert Kilo! Oder noch mehr!"

Er zog Claudia wieder hinter die Mülltonne. "Nee, vergiss es! Wir warten noch ein bisschen und dann fragen wir diesen Paul, dem die Tränke gehört! Der muss ja wissen, wer das war"

Fünf Minuten später standen Clemens und Claudia vor dem Wirt, einem großen Mann mit grauen Stoppelhaaren. "Na, ihr Babys! Ein Schnäpschen bekommt ihr aber von mir nicht!"

Wieder schüttelte Clemens den Kopf, zum zweiten Mal an diesem Tag. "Nee, danke, wollte ich auch nicht haben! Ich trinke seit drei Jahren keinen Alkohol mehr, seit zwei Jahren rauche ich nicht mehr und seit einer Woche bin ich geschieden!"

Der Wirt lachte. "Du bist ja ein richtiger Witzbold, Kleiner! Wer lustig ist, der bekommt auch eine Honigmilch!"

Claudia schob Clemens beiseite. "Und auf Honigmilch haben wir seit zehn Jahren keine Lust mehr! Wir wollen nur wissen, wie der Mann heißt, der als Letzter Ihre Gaststätte verlassen hat, bevor wir hereinkamen! Hier", sie zog ihren eigenen Schlüssel aus der Tasche, "das hat der nämlich draußen verloren!"

"Ach so! Gebt mal her, ich lege ihn hier hinter die Theke. Den kann er sich morgen abholen!" Bevor der Wirt nach dem Schlüssel greifen konnte, ließ ihn Claudia wieder in ihrer Tasche verschwinden.

"Würden wir ihm gern selbst geben! Finderlohn, Sie wissen schon! Vielleicht ist bisschen was fürs Taschengeld drin!"